Hautprobleme beim Baby behandeln

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Hautprobleme beim Baby behandeln

Besonders bei Neugeborenen sind Hautprobleme keine Seltenheit. Meist sind sie harmlos und klingen nach kurzer Zeit und ohne Behandlung von selbst wieder ab. Nicht jedes Baby ist mit einer zarten und reinen Haut gesegnet. Entwicklungsschübe, Ernährungsumstellungen oder Spuren unverträglicher Nahrungsbestandteile in der Muttermilch können zu Rötungen, Pickelchen und Entzündungen führen. Damit die empfindliche Haut Ihres Lieblings jedoch auf Dauer gesund bleibt, gilt es einige Dinge zu beachten.

Meist harmlos

Bei den meisten Säuglingen und Kleinkindern sind Reaktionen der Haut harmlos und verschwinden nach einigen Wochen von selbst wieder. Vermeiden Sie aber unbedingt, problematische Hautstellen auf eigene Faust zu behandeln. Im Falle von Unsicherheiten oder Zweifel sollte auf jeden Fall der Kinderarzt zur Rate gezogen werden, denn möglicherweise rührt die Hauterscheinung von einer Allergie, einer Infektion oder einer Kinderkrankheit her.

Ausschläge, Pickelchen & Co

Die meisten Neugeborenen haben innerhalb der ersten zwei Lebenswochen weisse Flecken um die Nase herum, manchmal auch im ganzen Gesicht. Diese Flecken sollten nicht behandelt werden, sie verschwinden mit der Zeit ganz von selbst. Auch ein fleckiger, roter Hautausschlag im Gesicht ist in den ersten Monaten weit verbreitet. Die Ausprägung ist auf jener Gesichtshälfte am stärksten, auf welcher Ihr Baby gerade geschlafen hat. Auch dieser Ausschlag erledigt sich innerhalb weniger Wochen im Normalfall von selbst. Ebenfalls zu einem Hautausschlag im Gesicht kann es bei starkem Wind kommen oder wenn Ihr Kind stark sabbert weil es gerade zahnt. Hier schaffen Sie durch das Auftragen einer lindernden Creme Abhilfe; diese schützt die Haut und wirkt heilend.

Neurodermitis und Milchschorf

Die Hautkrankheit Neurodermitis – im Säuglingsalter auch Säuglingsekzem genannt – verläuft schubweise und ist stark juckend. Da die Kinderhaut in diesem Fall zu extremer Trockenheit neigt, sollte höchstens zweimal pro Woche gebadet werden. Empfehlenswert ist ein Ölbad, keinesfalls aber andere Badezusätze. Eine rechtzeitige Behandlung durch den Kinderarzt ist hier besonders wichtig. Ebenfalls weit verbreitet bei Babys ist der sogenannte Milchschorf. Hierunter versteht man fettige weisse oder gelbe Schuppen, die auf dem Kopf Ihres Nachwuchses eine krustenartige Mütze bilden. Durch das tägliche Haare waschen des Kindes mit einem speziellen Baby-Shampoo kann Linderung herbeigeführt werden. Ebenfalls hilft, die verkrusteten Stellen über Nacht mit Baby Öl einzuweichen.

Vermeiden Sie Reizstoffe

Die richtige Pflege ist bei Kindern besonders wichtig, auch wenn keine akuten Hautprobleme bestehen. Die Haut Ihres Babys ist noch dünn, neigt zur Trockenheit und ist besonders sensibel gegen äussere Reize. Daher sind für Babys nur solche Hautreinigungs- und Pflegeprodukte geeignet, welche nachweislich keine Reizstoffe enthalten d.h. frei von Konservierungsmitteln, synthetischen Parfüme und Farbstoffen sind.
 
Text: Sabine Trach