Gesunde Ernährung

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Gesunde Ernährung

Dass eine gesunde Ernährung, ausreichende körperliche Bewegung und regelmässige Entspannung  die Basis für ein gesundes Leben ist, das wissen wir. Auch dass zu viel Zucker und Fett alles andere als gesund sind, ist weithin bekannt. Wie aber sieht nun wirklich die ideale Ernährung aus, die jedem empfohlen werden kann?

Nur noch Rohkost essen?

Wer an eine gesunde Ernährung denkt, sieht sich schnell in Gedanken täglich bergeweise Rohkost knabbern. Die Lust auf gesunde Ernährung ist in diesem Moment recht zügig verflogen. Allerdings hat eine gesunde Ernährung im Alltag nichts mit konsequenter Vermeidung vermeintlich «schlechter» Lebensmittel zu tun. In jedem Lebensmittel stecken – mehr oder weniger – Nährstoffe, die wir benötigen. Bei einer gesunden Ernährung kommt es also nicht darauf an, Lebensmittel zu meiden, sondern alle Lebensmittel im richtigen Verhältnis zueinander zu kombinieren. Auch auf die Hochwertigkeit der Lebensmittel sollte geachtet werden. Grundsätzlich gilt:  Je unverarbeiteter, desto besser.

Fett: Gesund oder nicht?

Fett ist eines der grössten Probleme unserer heutigen Ernährung. Grundsätzlich nimmt fast jeder zu viel davon zu sich. Kein Wunder: Fett ist der Geschmacksträger Nummer eins und fettige Speisen sind einfach schmackhaft. Leider ist Fett auch ein Hauptauslöser von Übergewicht sowie Herzkreislaufkrankheiten. Wer dauerhaft zu viel Fett zu sich nimmt, unterliegt zudem einem erhöhten Krebsrisiko. Ohne Fett geht es natürlich auch nicht, schon allein, weil unser Körper Fett für seine tägliche Arbeit benötigt. Man sollte aber nach Möglichkeit immer auf pflanzliche und ungehärtete Fette und Öle zurückgreifen. Diese können vom Körper besser verwertet werden und sind in der Lage, verschiedene wertvolle Vitamine aus Lebensmitteln zu lösen. Entscheidend ist, dass Speiseöle kaltgepresst sind, damit möglichst viele der wichtigen ungesättigten Fettsäuren erhalten bleiben. Zu den gesunden Ölen zählen beispielsweise Olivenöl, Rapsöl und Sonneblumenöl.

Zucker und Salz reduzieren

Zuviel Zucker und Salz tun dem Körper ebenfalls nicht gut. Zucker ist in grossen Mengen nicht nur ungünstig für die Zahngesundheit, sondern sorgt ebenfalls für überflüssige Pfunde. Salz entzieht dem Körper Flüssigkeit und schwächt damit unsere Gesundheit. Grundsätzlich sollte man daher Zucker und Salz möglichst sparsam verwenden und alternative Möglichkeiten für einen «runden» Geschmack suchen. Eine gute Auswahl an frischen und getrockneten Kräutern in der Küche schafft dafür eine solide Grundlage.

Ideal: Obst, Gemüse und Getreideprodukte

Obst und Gemüse sind die ideale Nahrungsgrundlage für jeden Tag. Nicht nur, dass beide ausgezeichnete Vitaminlieferanten sind, sie versorgen unseren Körper auch mit jeder Menge wertvoller Nährstoffe. Dazu ist vor allem das Gemüse besonders arm an Kalorien und reich an Ballaststoffen. Letztere sorgen dafür, dass wir lange satt bleiben und bei regelmässigem Konsum deutlich weniger essen. Getreideprodukte wie Brot, Reis, Nudeln oder auch Kartoffeln sind ebenso wertvoll und zugleich sehr schmackhaft. Sie sollten also den täglichen Ernährungsplan durchaus erweitern.

Ganz entscheidend: Ausreichend trinken!

Zur gesunden Ernährung gehört in jedem Fall auch ausreichend Flüssigkeit. Ideal sind mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit täglich. Dabei sollten natürlich Getränke ohne Alkohol und Zuckerzusatz gewählt werden. Ideal sind neben Mineralwasser verdünnte Fruchtsäfte oder –Schorlen, aber auch Kräuter- oder Früchtetees sind hervorragende und gesunde Durstlöscher.

Geniessen lernen

Gesunde Ernährung heisst auch in Massen essen. Da es 15 – 20 Minuten dauert, bis der Körper das Sättigungsgefühl wahrnimmt, sollte man jeden Bissen bewusst zu sich nehmen. So wird ausserdem jedes Lebensmittel zu einem völlig neuen Geschmackserlebnis. Wer sich also beim Essen richtig Zeit lässt, ist auf dem richtigen Weg!
 
Ob man besser 3 grosse oder 5 – 6 kleine Mahlzeiten pro Tag zu sich nimmt, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. Doch eines ist klar: Das Frühstück ist besonders wichtig – für einen energiereichen Start in den Tag.
 
Text: Daniel D. Eppe