Fasnacht: Schminktipps für Kinderlesenswert!

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Fasnacht: Schminktipps für Kinder

Endlich ist sie wieder da, die lustige, gesellige und bunte Zeit. Alt und Jung lieben es, in der Fasnachtszeit in eine andere Haut zu schlüpfen und sich zu kostümieren. Besonders die Kinder lassen sich gerne herausputzen und haben als Cowboy, Prinzessin, Marienkäfer oder Clown viel Spass. Aber zu einem richtigen Fastnachtskostüm gehört natürlich auch ein fantasievoll und passend geschminktes Gesicht. Werden Sie mit ein paar Tipps zum Lieblings-Maskenbildner Ihres Kindes, es ist gar nicht schwer!

Wichtig: Die richtige Schminke

Zu jedem Handwerk gehört das richtige Handwerkszeug und auch beim Schminken ist eine gute Ausstattung das A und O. Falsche Sparsamkeit und den Griff zu den eigenen Schminksachen wie Kajal, Highlighter, Lippenstift oder Wimperntusche sollten Sie vermeiden, da diese Produkte für Kinder meistens nicht geeignet sind. Spezielle Fettschminke oder Theaterschminke sind die richtige Wahl. Auf keinen Fall sollte alte Schminke verwendet werden, die bereits krümelig geworden ist, oder Flüssigkeit an der Oberfläche gebildet hat. 

Schminke und empfindliche Kinderhaut

Schminken finden Kinder lustig – das Abschminken hingegen weniger. Denken Sie deshalb daran die Haut Ihres Kindes vor dem Schminken gut einzucremen, um sie einerseits zu schützen und vor allem die Schminke dann später auch leichter entfernen zu können. Besonders dann, wenn Sie Fettschminke verwenden wollen. Am besten ist es, wasserlösliche Theaterschminke zu benutzen, die ist viel leichter wieder abzuschminken – einfach mit Watte und Feuchtigkeitscreme. Wenn Sie eine Reinigungslotion verwenden möchten, achten Sie darauf, dass sie speziell für Kinder geeignet ist (erkundigen Sie sich allenfalls in der Kosmetikabteilung). Die Haut Ihres Kindes ist empfindlicher, als Sie denken und manche Produkte können trotz allem Allergien auslösen. Sie sollten sie deshalb ein paar Tage vor der Fastnacht an einer kleinen Stelle auf der Haut Ihres Kindes testen!

Grosse Flächen und feine Linien schminken

Es ist nicht nötig, eine grosse Farbpalette einzukaufen, wählen Sie lieber einige wichtige Grundfarben und sorgen Sie für Variationen, indem Sie die Farben einfach miteinander mischen. Das ist bei wasserlöslicher Schminke kein Problem. Benutzen Sie zum Auftragen der Farbe kleine Make-Up-Schwämmchen, um die Farbe ganz leicht und gleichmässig auf grosse Flächen zu verteilen. Feine Konturen und Linien zeichnen Sie mit einem Pinsel. Wenn Sie mit den Fingern arbeiten, verbrauchen Sie dabei viel Farbe und können nicht sehr genau arbeiten. Glitter und Sternchen haften auf der frischen Farbe am besten. Denken Sie aber daran, die empfindliche Augenpartie Ihrer Kinder beim Schminken auszusparen.

Schminken mit oder ohne Vorlage

Lassen Sie beim Schminken Ihrer Fantasie freien Lauf! Natürlich wird auch Ihr Kind seine Wünsche anmelden und Ihnen erklären, dass ein schicker Pirat einen Schnurrbart und einen dicken Leberfleck braucht und es wird mitzählen, ob Sie dem Marienkäfergesicht auch die nötige Anzahl an Punkten verpassen. Aber auch in vielen Schminkgalerien im Internet und in vielen Familienmagazinen können Sie sich inspirieren lassen und nach Motiven und Malvorlagen suchen. Seien Sie mutig, wenn Sie in die Farbtöpfe greifen, denn nur richtig kräftig geschminkte Gesichter kommen auch zur Geltung!

Blutrünstig oder zauberhaft

Schminken ist einfacher als Sie denken. Mit drei knalligen Grundfarben haben Sie ruckzuck einen Vampir: Das Gesicht weiss grundieren, dicke schwarzen Augenbrauen schminken und etwas Schwarz zu dunkeln Augenringen verwischen. Die Hauptsache ist natürlich ganz viel rote Farbe in den Mundwinkeln – für den blutrünstigen Effekt! Auch eine kleine Fee lässt sich einfach zaubern: In fliessenden Übergängen wird die Stirn in violett und pink bis hinunter auf die Wangen grundiert. Dann zarte, fantasievoll tanzende Linien mit einem Pinsel in Weiss darauf zeichnen und die Konturen mit schwarzer Farbe nachziehen. Ganz wichtig: Glitzer nicht vergessen – und fertig ist das Zauberwesen.
 
Text: Petra Kaiser