Tipps zur Pflege von Winterkleidung
Regen, Matsch und Schnee setzen unserer Kleidung zu. Lesen Sie Tipps und Tricks zur Pflege und Imprägnierung von Schuhen, Handschuhen, Taschen, Jacken und Mäntel. Wir verraten Ihnen zudem, wie man lästige Wasser- und Salzflecken entfernt.
Von Gabi Hophan
In der kalten Jahreszeit bleibt es meist nicht trocken: Regen, Schnee, Nässe und Wind setzen nicht nur uns, sondern auch unserer Kleidung zu. Die Folge sind Flecken oder unschöne Verfärbungen der Bekleidung. Diese Tipps helfen Ihnen weiter:
Kleine Tricks fürs Schuhwerk
Nässe macht Lederschuhen zu schaffen. Stopfen Sie deshalb nasse Schuhe mit einer Schuhform (resp. Spanner) oder Zeitung aus und lassen Sie diese schräg hochgestellt trocknen (nicht an der Heizung). Überschmieren Sie Flecken nur ja nicht mit Schuhcreme, da Sie sonst die Fleckenränder konservieren. Bei Schuhen mit Kunstfellbesatz wird der Schmutz mit Reinigungsschaum entfernt und der Kunstpelz mit einer Bürste gegen den Strich gekämmt.
Schuhe imprägnieren
Mit Imprägnierprodukten erreichen Sie, dass Nässe an der Schuhoberfläche abperlt und nicht ins Leder eindringt. Feines Leder sollte man vor allem an den Randbereichen zwischen Sohle und Oberleder gründlich einsprühen. Grobes Leder schützt man mit wachshaltigen Pasten. Der Schutz muss allerdings von Zeit zu Zeit erneuert werden.
So bleiben Lederhandschuhe geschmeidig
Apropos Lederhandschuhe: Diese sollten ebenfalls imprägniert werden. Feuchte Lederhandschuhe sollte man nie auf der Heizung trocknen lassen, weil sie sonst hart und brüchig werden.
Sollte das doch einmal der Fall sein, kann man sie mit etwas Rizinusöl einreiben, dann werden sie geschmeidig. Glänzend werden sie, wenn man sie mit der Innenseite einer Bananenschale abreibt. Übrigens: Das Schwitzen in Lederhandschuhen verhindert man, indem man etwas Talkumpuder reinstreut.
Kinderanoraks häufiger imprägnieren
Daunen- und Kunststoffjacken sollten ausreichend gegen Nässe imprägniert sein (siehe Imprägniermittel). Das gilt auch für Kinderanoraks, die man oft wegen des Scheuerns des Schulsacks vor allem im Rückenbereich nachbehandeln muss. Hier sollte man allerdings sicherstellen, dass die Kleidungsstücke sauber sind, weil man sonst den Schmutz mit imprägniert.
Wasserdichte Kleidung: Kein Weichspüler
Anoraks, Daunen- und Kunststoffjacken kann man vielfach selber waschen: Meist bei 30 Grad, mit Daunen- oder Wollwaschmittel. Verwenden Sie keinen Weichspüler, damit die typischen Eigenschaften (winddicht, wasserabweisend und atmungsaktiv) erhalten bleiben.
Der Trick mit dem Tennisball
Die meisten Jacken können im Wäschetrockner getrocknet werden. Geben Sie einen oder zwei weisse Tennisbälle dazu. Dann werden Jacken aufgelockert und wärmen besonders gut. Nach dem Waschen müssen die Kleidungsstücke wieder imprägniert werden.