Was gehört in den Geburtskoffer?

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Was gehört in den Geburtskoffer?

Schon einige Wochen vor dem Entbindungstermin sollte der Geburtskoffer gepackt werden, damit er beim Einsetzen der Wehen sofort zur Verfügung steht. Was aber sollte unbedingt für die Zeit im Krankenhaus eingepackt werden?

Umfangreicher, als man glaubt

Die Zusammenstellung des Geburtenkoffers muss gründlich überlegt werden. Es geht nicht nur darum, etwas Wechselwäsche und Hygieneartikel für den Krankenhausaufenthalt einzupacken. Hier sind auch noch einige Dinge mehr sinnvoll. Zudem muss natürlich auch an die Bedürfnisse des Babys gedacht werden. Damit es auch von bürokratischer Seite keine Probleme gibt, müssen verschiedene Unterlagen und Dokumente ebenfalls mit in die Klinik gebracht werden.

Hilfreiche Dinge für die Geburt

Für die Geburt selbst braucht es nicht allzu viel. Hier sollte man vor allem auf praktische Kleidung achten, beispielsweise ein luftiges Nachthemd oder ein knöpfbares T-Shirt. Solche Kleidung beengt den Mutterbauch nicht und kann daher auch während der Geburt getragen werden. Man sollte zudem daran denken, dass Kinder nicht auf Befehl zur Welt kommen, die Wartezeit also auch einmal lang werden kann. Für die werdenden Eltern sollten also ein paar zeitvertreibende Dinge wie Kreuzworträtsel (so man in dieser Situation einen Nerv dafür hat), kleine Spiele oder ein MP3-Player eingepackt werden. Vor allem für den werdenden Vater sollte auch an einen kleinen Imbiss gedacht werden. Werdende Mütter sollten, wenn sie längere Haare haben, Haargummis dabei haben. Tücher oder Schwämme können genutzt werden, um Stirn und Gesicht zu kühlen.

Das braucht die werdende Mutter für den Krankenhausaufenthalt

Die werdende Mutter benötigt einige Dinge, an die in jedem Fall gedacht werden sollte. Wie bei jedem Krankenhausaufenthalt sollte an einen Morgenmantel, bequeme Hausschuhe und gängige Hygieneartikel gedacht werden. Im besonderen Fall der Niederkunft sind jedoch noch weitere Utensilien wichtig: So sollten ausreichend Binden und kochfeste Slips bzw. Einweg-Slips eingepackt werden. Bei der Wahl der Nachthemden oder T-Shirts muss darauf geachtet werden, dass sich diese auch zum Stillen eignen. Schon frühzeitig sollte ein Still-Büstenhalter besorgt werden, der im Krankenhaus nicht fehlen darf. Dieser ist üblicherweise eine Nummer grösser als das sonst getragene Modell. Hilfreich sind zur Geburt verschiedene Hautcremes und Lippenpflege. In jedem Fall gehören auch ein Adressbuch mit den wichtigsten Telefonnummern sowie ein Fotoapparat für die ersten Bilder vom Nachwuchs in den Geburtenkoffer.

Das sollte für das Baby eingepackt werden

Das Baby benötigt zunächst noch nicht viel. Die Körperpflege wird in der Regel vom Spital übernommen, so dass lediglich die erste Kleidung im Geburtenkoffer verstaut werden muss. Diese besteht aus einem Hemdchen und Höschen, alternativ einem Body. Zudem sollte auch ein Strampler zur Verfügung stehen. Spätestens bei der Heimfahrt benötigt das Kind dann eine warme Kopfbedeckung und wärmende Söckchen. Sinnvoll ist darüber hinaus der erste Nuggi für das Baby und eine Tragetasche bzw. eine Sicherheitsschale für die Heimreise.

An diese Dokumente muss gedacht werden

In jedem Fall muss der Mutterschaftsausweis der Krankenkasse eingepackt sein. Ebenfalls wird das Familienbuch benötigt. Falls es um die Anerkennung von Vaterschaften geht, ist zusätzlich der Personalausweis vonnöten. Ausländische Frauen benötigen zudem einen Pass, einen Ausländerausweis, einen Eheschein oder den Geburtsschein der Eltern.

Fazit

Es wird schnell klar, dass der Geburtenkoffer wohl überlegt gepackt sein muss. Natürlich sollte man sich auf die nötigsten Dinge beschränken, entscheidende Utensilien und vor allem die nötigen Dokumente dürfen aber nicht fehlen. Daher ist es wirklich sinnvoll, den Geburtenkoffer schon einige Wochen vor der Niederkunft zu packen.
 
Text: Daniel D. Eppe