
Bachblüten werden häufig bei nichtorganischen Problemen wie Prüfungsangst, Ängstlichkeit, Aggression oder Lernschwierigkeiten eingesetzt. Beispielsweise haben Bachblüten wie Larch oder Elm einen positiven Einfluss auf das Selbstwertgefühl des Kindes: Sie helfen, mehr Vertrauen zu sich selbst und den eigenen Leistungen zu entwickeln. Bei Unruhe und häufig auftretenden Flüchtigkeitsfehlern hat sich Impatiens bewährt und bei fehlender Motivation wird die Bachblüte Wild Rose empfohlen. Anhänger der Bachblütentherapie vertreten ausserdem die Meinung, dass die Blüten einen positiven Einfluss auf die psychische Entwicklung des Kindes haben und verschiedensten Erkrankungen vorbeugen.
Möchte man sein Kind einer Bachblütentherapie unterziehen, sollte darauf geachtet werden, dass zur Konservierung der Mischung kein Alkohol zugesetzt wurde. Benutzen Sie kleinere Fläschchen, deren Inhalt auch relativ rasch verbraucht werden kann. Werden diese im Kühlschrank aufbewahrt, halten sie gut und gerne bis zu zwei Wochen lang. Wenn das Kind schon etwas älter ist, dann eignet sich zur Konservierung auch Obstessig.
Hier gibt es keine Unterscheidung zwischen Kindern und Erwachsenen. Empfehlenswert ist, viermal täglich vier Tropfen einzunehmen. Die Tropfen können mit Wasser gemischt oder aber auch pur verabreicht werden. Auch ein Einreiben ist möglich - hier sollte aber bedacht werden, dass die Wirkung dann meist geringer ausfällt. Bachblüten können bei verschiedenen Verhaltensauffälligkeiten immer nur unterstützend eingesetzt werden und stellen keinen Ersatz für eine liebevolle und konsequente Erziehung dar. Beobachten Sie, dass Ihr Kind ziemlich ängstlich ist, so kann eine Bachblütentherapie Ihren Nachwuchs darin unterstützen, die Ängste zu überwinden.
Bachblüten für Babys - auch das ist möglich! Allerdings verabreicht man einem Neugeborenen die Tropfen nicht direkt, sondern die Mutter nimmt diese zu sich und das Baby nimmt sie dann über die Muttermilch auf. Bei Neugeborenen sollten allerdings nicht mehr als drei Bachblüten gemischt werden; auch verabreicht werden sollten sie maximal einige Tage. Bei Babys kann es sehr hilfreich sein, die Tropfen einzumassieren – und durch die Massage wird das Kleine zusätzlich beruhigt. Oft ist es auch schon ausreichend, die Tropfen in die Wiege des Babys zu träufeln.
Text: Sabine Trach