Erziehung nach Montessori – Alternative Kindergärten

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Erziehung nach Montessori – Alternative Kindergärten

Hat der Nachwuchs die ersten Lebensjahre hinter sich gebracht, wird es Zeit, dass sich die Eltern für einen Kindergarten entscheiden. Immer mehr junge Eltern ziehen bei ihrer Entscheidung auch die so genannten Alternativen Kindergärten in Betracht, bei denen die Erziehung nach den Erkenntnissen von Montessori erfolgt.

Was ist eigentlich die Erziehung nach Montessori?

Im Gegensatz zu konventionellen Kindergärten oder auch Spielgruppen werden in vielen Alternativen Kindergärten die Erziehungsmethoden nach Montessori angewendet. Diese haben grundsätzlich das Ziel, die Kinder zu möglichst selbstständigen Personen zu erziehen, die zudem ein selbstbestimmendes Denken entwickeln. Der tägliche Alltag im Kindergarten sieht daher ein wenig anders aus als in den «normalen» Einrichtungen. Durch freie Entscheidungen und selbstständiges Denken soll der Weg für ein möglichst erfolgreiches Leben des Nachwuchses geebnet werden.

Natürliche Eigenschaften werden unterstützt

Nachwuchs im Kindergartenalter ist von Natur aus sehr lernbegierig und ständig auf Entdeckungsreise in seiner eigenen Umwelt. Anders, als in «normalen» Kindergärten, wird in den Alternativen Kindergärten eben diese normale Fähigkeit besonders unterstützt. Kinder werden nicht mit Tätigkeiten oder Spielen konfrontiert, die Pädagogen als sinnvoll erachten. Vielmehr hat das Kind die Möglichkeit, sich selbst eine Tätigkeit zu suchen und somit nach seinen eigenen Vorlieben zu handeln. Es besteht also zu keiner Zeit ein Zwang, der die Persönlichkeit des Kindes negativ beeinflussen könnte. Ebenso ist es dem Kind selbst überlassen, ob es seine Umgebung völlig allein oder mit anderen Kindern zusammen erforscht.

Betreuung kommt nicht zu kurz

Selbstverständlich darf nun keinesfalls der Eindruck entstehen, dass die Kinder im Alternativen Kindergarten völlig auf sich allein gestellt sind. Die Betreuung jedes einzelnen Kindes ist hier genau so garantiert, wie in jedem anderen Kindergarten auch. Allzu waghalsigen Unternehmungen der Kinder wird auch hier Einhalt geboten und auch gegen permanente Alleingänge werden einige pädagogische Massnahmen ergriffen. Wichtig ist, neben der Erziehung zur Selbstständigkeit, eben auch die Erziehung zu Persönlichkeiten, die die sozialen Regeln der Gesellschaft kennen und mit ihnen umgehen können.

Keine leichte Entscheidung

Natürlich weicht die Erziehung nach Montessori deutlich von den konventionellen Methoden ab. Eltern tun sich daher zunächst mit einer Entscheidung schwer. Schliesslich kennen nur die wenigsten vergleichbare Erziehungsmethoden aus ihrer eigenen Vergangenheit. Verschiedene Plattformen im Internet können hier weitere Fragen beantworten und erleichtern zudem die Suche nach einem Alternativen Kindergarten. Dieser kann dann in aller Regel von Eltern und Kindern zusammen einmal besucht werden. So erhalten Kinder und deren Eltern einen persönlichen Eindruck dieser Alternative und können schliesslich zusammen entscheiden, ob diese Einrichtung in Frage kommt.

Fazit

Alternative Kindergärten, die nach den pädagogischen Errungenschaften von Montessori arbeiten, erfreuen sich steigender Beliebtheit. In der Tat hat sich gezeigt, dass derartig erzogene Kinder deutlich einfacher ihren Weg im Leben finden. Durch das gezielte Lernen für ein eigenständiges Denken können die vielen Hindernisse im Alltag deutlich besser bewältigt werden.
 
Text: Daniel D. Eppe