Gute Nacht Geschichten selber erfinden

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Gute Nacht Geschichten selber erfinden

Ein sehr wichtiger Teil in der Entwicklung von Babys ist der erholsame Schlaf. Damit Babys und Kleinkinder zunächst gut einschlafen sind Rituale der beste Weg, um sie auf die Schlafenszeit vorzubereiten. Ein besonders schönes Ritual sind natürlich Gute-Nacht-Geschichten. Aus diesem Grund initiierte Pampers den ersten Gute-Nacht-Geschichten-Workshop. LifePortal war dabei, und was wir spannendes gelernt haben, wollen wir Ihnen nicht vorenthalten:

Jeder kann Geschichten erfinden

Geschichten erfinden oder lebhaftes Erzählen ist ganz einfach. Jeder kann es. Als erwachsener, berufstätiger (meist gestresster) Mensch oder auch als Vollzeitmutter hat man es nur vergessen. Ständig ist man damit beschäftigt zu überlegen, zu planen, zu organisieren. Doch im Grunde braucht man einfach nur wieder spontan zu werden. Wer seine Hemmungen aufgibt, kann immer spontaner reagieren und wird dadurch automatisch kreativ.

Wie ist eine Geschichte aufgebaut?

Die folgende Tabelle zeigt, wie eine Geschichte in der Regel aufgebaut sein soll und welche Teile für welche Altersgruppe nötig bzw. geeignet sind.

Zum Beispiel:

  • «Wer (der Held)?» – Ein Büsi.
  • «Wo?» – Auf dem Bauernhof.
  • «Was?» – Es geht auf Erkundung.
  • «Das spannende?» – Dabei ereignet sich etwas. Es begegnet anderen Tieren, es gibt eine Schwierigkeit, einen Konflikt. (Je nach Vorlieben des Kindes müssen dann vielleicht richtig «die Fetzen fliegen».)
  • «Wie geht es aus?» – Natürlich mit Happy End.

Für Babys und Kleinkinder reicht die emotionsvolle Beschreibung einer Situation. Für sie stehen die Fragen WER der Held ist, WO er sich befindet, und WAS passiert im Vordergrund. Je älter Kinder werden, desto mehr Elemente (Ereignisse, Schwierigkeiten, Konflikte) kann die Geschichte enthalten. Babys und Kleinkinder möchten sich mit dem Helden identifizieren können. Deshalb sollte die Heldenfigur jung sein.

Geschichten lebendig machen

Nun muss die Geschichte nur noch lebendig werden, indem man sie auf die verschiedenste Weise ausschmückt. Eine Möglichkeit ist beispielsweise die genaue Beschreibung eines Ortes, eines Gegenstandes, einer Kleidung, etc. Besonders wichtig für Kinder ist es auch die Geschichte mit Emotionen aufzuladen: Fröhlich, wütend, traurig, usw. und diese mit entsprechenden Gesichtsausdruck und Haltung zu untermalen. Auch Tätigkeiten und Charaktere sollten mit Gestik und Mimik ausgeschmückt werden.

Happy End

Was gibt es schöneres als seinen Kindern Geschichten zu erzählen – und es ist tatsächlich ganz einfach. Kinder wollen die Welt besser verstehen lernen und profitieren dabei vom Erfahrungsschatz der Eltern. Gute Nacht Geschichten helfen Kindern dabei Erlebtes zu verarbeiten und schliesslich zufrieden einzuschlafen.

Links

Video-Blog: Ausschnitt aus dem Workshop