
Bald ist Eiszeit! Deshalb wird wieder eifrig Sand, Split und Streusalz gehortet. Gemäss dem Gartencenter Meier in Dürnten gibt's jetzt aber eine handliche Streumaschine, mit der sich rieselfähiges Streugut einfach und regelmässig verteilen lässt.
Von Gabi Hophan
Der «Granomax» besteht aus einem 6,5 l-Beutel mit verstellbarem Traggurt und einem ausgeklügelten Fächerkopf mit 5-stufiger Mengensteuerung für genaue Dosierung.
Die Handhabung ist einfach: Man füllt den Beutel mit Streugut von bis zu 4 mm Korngrösse (Sand, Split oder Streusalz), hängt ihn sich mit einem Schwung um und streut dann mit horizontalen Schleuderbewegungen Bahnbreiten von bis zu zwei Metern.
Der «Granomax» eignet sich nicht nur für den Winter (Ausbringen von Salz, Sand oder Split), sondern auch für den Sommer (Grosseinsatz mit Dünger). Mit ihm streut es sich gleichmässig und schnell, flächig oder punktförmig. Er eignet sich auch für verwinkelte Flächen und Ecken. Nicht umsonst wurde der «Granomax» an der «Automechanika 2010» in Frankfurt mit dem Innovation Award ausgezeichnet.
Im Winter ist Sand immer stärker gefragt. Wenn die Wege allerdings vereist sind, wird oft auch Streusalz eingesetzt. Kies kommt vor allem in Hanglage zum Einsatz. Achtung: Streusalz sollte sparsam eingesetzt werden, weil es in hoher Konzentration Bäumen und anderen Pflanzen schaden kann, über das Grundwasser die Trinkwasserqualität beeinträchtigt, Autobleche und Bodenbeläge zerfrisst und ausserdem zarten Hundepfoten zusetzt. Übrigens: Letztes Jahr wurden in Bern erste Versuche mit «Safecote» gemacht, einem Abfallprodukt aus der Zuckerherstellung. «Safecote» soll bis zu Temperaturen von minus 35 Grad abtauend wirken und ätzt nicht, ist aber teurer als Salz. Hier heisst es also: Abwarten und Tee trinken!